
Fast jeder deutsche Bundesbürger im Erwachsenenalter und auch bereits Jugendliche ab 16 Jahren verfügen über ein Girokonto bei ihrer Hausbank. Ein Girokonto dient dazu, um beispielsweise sein monatliches Gehalt von seinem Arbeitgeber ausgezahlt bzw. überwiesen zu bekommen. Aber natürlich auch um seine monatlichen Kosten wie Miete, Strom oder Telefon begleichen zu können.
Nach einer entsprechenden Wartezeit für Neukunden sowie einer Bonitätsprüfung gewähren die jeweiligen Hausbanken ihren Kunden auch einen Dispokredit der im Normalfall bis zu 3 Netto-Monatsgehälter betragen kann.
Der Vorteil eines Dispokredites gegenüber einem herkömmlichen Kredit ist, dass man schnell und unbürokratisch über die Summe im Rahmen des Dispos verfügen kann. (Beispielsweise wenn unerwartete Kosten wie Reparaturen am PKW anfallen).
Der große Nachteil eines Dispokredites sind die enorm hohen Zinsen die beim überziehen des Kontos anfallen. Diese sind erheblich höher als beispielsweise bei einem Ratenkredit in gleicher Größenordnung.
Damit man sich finanziell nicht in eine Schuldenfalle stürzt wird gerade Menschen die nicht so gut mit Geld umgehen können empfohlen, sich nur einen kleinen Dispo einzurichten.
Gerade in Verbindungen mit einer Kontogekoppelten Kreditkarte kann man leicht den Überblick über die finanziellen Ressourcen verlieren. Denn bei der Kreditkarte werden die Kosten nur ein mal im Monat abgebucht so das durch den Dispo schnell der Überblick über die eigene Finanzlage verloren wird und das Maximum schnell erreicht ist. In besonderen Fällen sperrt die Bank sogar den Dispo wenn jemandem droht die finanzielle Übersicht zu verlieren. Dies hat den Vorteil das man schnell wieder in den Soll-Bereich kommt da man nur das ausgeben kann was auch effektiv zur Verfügung steht, weswegen der Dispokredit für die meisten Bundesbürger eine angenehme Sache ist.
Bewertung abgeben.





